Entschlossen dem Staat Grenzen setzen
25. Mai 2007Ein Audiokommentar von Hans-Ulrich Jörges (stern).
Ein Audiokommentar von Hans-Ulrich Jörges (stern).
Solche tollen Politiker brauchen wir hier auch!
Angela Merkel bei einem Wahlauftritt, wie sie Schäuble rechts überholen will.
(Gesehen im ZDF: Das kleine Fernsehspiel vom 14.05.2007)
So also stirbt die Freiheit, unter tosendem Applaus.
(Senatorin Padmé, Star Wars III)
Ich werde immer mal gefragt, warum ich hier nichts über dieses oder jenes Thema schreibe. Das liegt daran, dass es auch noch andere (und größere) Blogs gibt und mir manchmal einfach nichts einfällt, was nicht schon an anderer Stelle geschrieben wurde.
Mein Blogroll („Was anderes“) verweist auf ein paar von diesen:
Im Briefkasten liegt ein Infoblatt vom „Bund gegen Anpassung“. Das ist ja schon mal ein prima Name, fast so gut wie „Partei der Einzelgänger“ oder „Genossenschaft der Egoisten“.
Auf diesem ganz unangepassten Zustellungsweg also (neben all den Pizzakatalogen und Nebenverdienstangeboten) informiert mich jener Bund über ihre seine neueste US-Verschwörungstheorie mit Lokalbezug.
Weitere Informationen gibt es dann, ganz antiimperialistisch, unter ihrer .com-Domain.
Bislang hatten Experten empfohlen, Passwörter nicht aufzuschreiben. Mit der Folge, dass sich Anwender einfache und leicht zu merkende Passwörter ausgedacht und überall dasselbe Passwort eingesetzt haben. Inzwischen wird empfohlen, die Passwörter doch aufzuschreiben, dafür sichere Begriffe zu verwenden und für unterschiedliche Bereiche unterschiedliche Passwörter einzusetzen. Doch wie kann man sichere Passwörter finden und sich diese auch noch merken? Eine einfache Methode besteht darin, Passwörter aus Sätzen zu generieren, die aus Wörtern und Zahlen bestehen. Beispiel: „Ich besuche jeden Sonntag um 15 Uhr meine Tante.“ Das ist leicht zu merken und ergibt – beachtet man Groß- und Kleinschreibung – ein sicheres Passwort: IbjSu15UmT.
(Quelle: eprimo GmbH)
Anmerkung: IbjSu15UmT ist natürlich jetzt kein sicheres Passwort mehr.

Zu der Aktion auf und im Bundestag gibt es jetzt ein Statement. Thema: „Der Bundestag ist gescheitert“. Das kann man mal lesen, auch wenn das an einigen Stellen etwas floskelhaft daherkommt.
Im Bundestag ging es an dem Tag übrigens um Familienpolitik. Da weder genug Abgeordnete noch Familienministerin von der Leyen erschienen waren, brach Thierse die Sitzung ab und schickte alle ins Wochenende.
Eben kommt mir eine geniale Idee für einen Film:
Ein kleinkrimineller Innenpolitiker wird von einem Ermittlungsausschuss verhört, wieso er andauernd das Gesetz verletzt. Er sagt aus, dass er doch nur Angst hat vor dem unberechenbaren Topterroristen aus dem Nahen Osten und sich und uns alle vor ihm schützen will. Er tischt ihnen immer blutrünstigere Geschichten über diesen ominösen Superverbrecher auf. Die Ermittler glauben ihm und lassen ihn weitermachen, gewähren ihm sogar Immunität vor den Strafbehörden. Am Ende kommt raus, dass es diesen geheimnisvollen Topkriminellen gar nicht gibt und der Typ sich dass alles nur ausgedacht hat, um seine ganz eigenen Ziele durchzusetzen.
Eine Textzeile hab ich auch schon:
„Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht.“
NACHTRAG: Mist, den Film gibts schon.
Berufssoldaten der Bundeswehr sind einer Studie zufolge mit ihrer beruflichen Situation äußerst unzufrieden. Wie auch Funker Moll feststellen muss: