T.I.A.-Trilogie
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| Foto: Warner Bros | Foto: Lions Gate Films | Foto: Fox Warner |
Drei Filme zu einem Thema: „T.I.A. – This is Africa“, wie es Danny Archer in „Blood Diamond“ einmal auf den Punkt bringt.
In diesem Film geht es um den Stoff, aus dem die Kriege sind: Diamanten, von Sklavenarbeitern wie Solomon (Djimon Hounsou) aus dem Fluss gefischt, bezahlen die Waffen, mit denen dann Kindersoldaten wie Solomons Sohn Menschen töten. Einen besonders wertvollen Diamanten liefert Solomon nicht ab, sondern vergräbt ihn am Ufer. Dadurch hat er dann ein paar zwielichtige Gestalten wie Danny Archer (DiCaprio) am Hals, während er eigentlich lieber seinen anderen Schatz, seine Familie, wiederfinden will.
In „Lord of War“ sehen wir eine jener Geschäftemacher, der die AK 47s, „die wahren Massenvernichtungswaffen“, wie es einmal im Film heisst, auf den Kontinent schmuggelt und sich mit Blutdiamanten bezahlen lässt. Die Titelsequenz zeigt im Schnelldurchlauf die Welt aus der Sicht einer Gewehrkugel: von ihrer Herstellung in der osteuropäischen Munitionsfabrik bis zu ihrer „Bestimmung“ im Kopf eines afrikanischen Kindersoldaten. Nicolas Cage als Yuri Orlov glänzt hier vor allem durch jede Menge herrlich zynischer Sprüche.
„Der letzte König von Schottland“ ist im Gegensatz zu den beiden anderen, ein eher ruhiger, ins psychologische gehender Film. Er handelt von einem jungen schottischen Arzt, der das Abenteuer sucht und zum Leibarzt von Ugandas Diktator Idi Amin aufsteigt. Zu sehr ist er von diesem tollen Leben fasziniert und erkennt lange nicht, oder will es nicht sehen, was eigentlich in Wirklichkeit um ihn herum vorgeht. Dann ist es jedoch schon zu spät für ihn, aus eigener Kraft noch aus der Sache herauszukommen.
Alle Filme am besten in der englischen Originalfassung schauen.
Nachtrag:
In allen drei Filmen spielen natürlich schöne Frauen mit (Jennifer Connelly, Bridget Moynahan, Kerry Washington).


