Archiv für März 2007

Stoppt den Terror: Tötet Knut!

Donnerstag, 29. März 2007

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(Dieses Motiv ist nicht als T-Shirt im TITANIC-Shop erhältlich)

Zapping auf amerikanisch

Samstag, 24. März 2007

Jetzt drehen sie vollkommen durch in ihrem Schurkenstaat da drüben: US Army blockiert Satellitensignal, weil Ihnen das Programm nicht passt. Dummerweise den falschen, weil sie den Namen verwechselt haben: al-Zawraa, al-Zahra, diese arabischen Namen klingen doch eh’ alle gleich.

Reiche Arme

Samstag, 24. März 2007

Die Medien machen wieder mal Stimmung gegen Hartv-IV-Empfänger. Die kriegen ja noch zu viel Geld.

Offenbar haben die tollen Profiprogrammierer der ALG-II-Software nicht beigebracht, so was mit der nächsten Monatszahlung zu verrechnen, also müssen sie es jetzt zurückfordern.

Wie man sich denken kann, geht das aber auch schief, einem nackten Mann in die Tasche zu greifen: Die Außenstände würden kontinuierlich größer.

Dagegen ist der Vorschlag, die Arbeitslosen erstmal einen Monat hungern zu lassen, erstmal wieder vom Tisch:

Eine Auszahlung des ALG II nicht als Vorauszahlung, sondern zum Monatsende sei heute kaum noch realisierbar. Das hatte der frühere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) bei der Einführung von Hartz IV gefordert.

Lieber Filmvorführer (Saal 14),

Samstag, 17. März 2007

kann ja sein, dass Du nicht alles magst, was Du jeden Tag so zeigen musst. Nehmen wir mal zum Beispiel die deutsche Komödie „Neues vom Wixxer“.

Ich fand das ja ganz lustig, wie da der Führer, pardon, Leiter der Irrenanstalt, Alfons Hatler, seinen Schnurrbart und Scheitel durch den Film trägt und seinen Patienten Landschaftsmalerei als Mittel gegen Größenwahn empfiehlt.

Kann ja sein, dass Du über diese Art von Hitlerpersiflage nicht lachen kannst.

Aber deshalb direkt nach dem Abspann als Pausenmusik die Filmmelodie von Schindlers Liste spielen? Ist das nicht ein bisschen übertrieben als Protest?

Künstlerische Freiheit oder Propagandalüge?

Freitag, 16. März 2007

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Beide Bilder zeigen die geplante Waldschlößchenbrücke in Dresden.

Eins der Bilder wurde bis 2006 von der Dresdner Stadtverwaltung benutzt, um ihren Bürgern die geplante Brücke „schmackhaft“ zu machen. Mit Erfolg: bei einem Bürgerentscheid 2005 stimmte eine Mehrheit für diese Brücke. Inzwischen hat sich die Bürgermeinung grundlegend gewandelt.

Das andere Bild wurde im Auftrag der UNESCO von der RWTH Aachen auf Basis des realen Bauprojekts erstellt.

Eins der Bilder zeigt eine schön flache Brücke, die nicht über die Stadtsilhouette hinausragt, außerdem eine noch flacher verlaufende Hochstraße. Irgendwann hat der Künstler gemerkt, dass Brücke und Hochstraße nicht zusammenpassen: schwupps, und schon verdeckt ein fetter Baum den Fehler.

Das andere Bild hingegen zeigt eine fette Betonrampe, die ca. 50 m in den Auenbereich hineinragt.

Welches Bild jetzt welches ist, schreib ich mal nicht dazu.

Ist aber klar, oder?

„Größtes Arschloch der Welt“

Samstag, 10. März 2007

Sagt ein Mitarbeiter im vertraulichen Gespräch mit einem Kollegen über den Chef, er sei das „größte Arschloch der Welt“, darf der Mitarbeiter nicht fristlos gekündigt werden (Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Az. 1 Sa 69/06).

Das Urteil sagt nichts über persönliche Gespräche mit dem Chef aus, in denen diese Äußerung fällt.

Guter Service

Donnerstag, 8. März 2007

Gebrauchtes Handy ersteigert.

Im Lieferumfang schon enthalten: Die Nummer von „Mausi“ auf Kurzwahltaste 2.

Frechheit

Dienstag, 6. März 2007

Was muss ich da lesen?

Henlich ist ursprünglich der Heiratsgesang und im Hoch- und Spätmittelalter insbesondere im Recht des Ingelheimer Oberhofes der Ehevertrag.

Lit.: Gudian, G., Ingelheimer Recht im 15. Jahrhundert, 1968, 104

Mal ehrlich, so will doch keiner heißen!

Handy-Nostalgie

Freitag, 2. März 2007

Woran merkt man, dass keine guten Handys mehr gebaut werden?

Wenn 2007 ein abgetakeltes Handy von ca. 2002 noch für 35 Euro den Besitzer wechselt („Sie bieten auf ein stark gebrauchtes Handy Nokia 6310. Die Oberschale ist schon recht abgenutzt. … Tasten müssen teilweise kräftig gedrückt werden, damit Annahme erfolgt.“)

Ich glaube ich behalte mein 6310 noch ’ne Weile. Auch wenn es die Hosentasche arg ausbeult.